Viele Verunsicherungen gehen mit dem Begriff der Selbstbestimmung einher – ebenso wie der große Spielraum seiner Interpretation. Diese Fortbildung richtet sich an Teilnehmende, die den Blick auf die emotionale Ebene richten und dabei die Grundgedanken der ICF einbeziehen möchten.
Die Fortbildung vermittelt spannende Einblicke in die Frage, was Selbstbestimmung mit Selbstverwirklichung zu tun hat und welche Verbindlichkeiten und Verantwortungen mit einem selbstbestimmten Leben verbunden sind – sowohl für Teilhabeberechtigte als auch für Fachkräfte. Dabei wird deutlich, dass Selbstbestimmung immer im Spannungsfeld von Wunsch- und Wahlrecht, professioneller Verantwortung sowie Schutz und Fürsorge steht.
Sie erhalten Informationen zu gesellschaftlichen Strukturen, moralischem Handeln und Mitbestimmung als Grundlage professioneller Assistenzleistungen.
Anhand praxisnaher Beispiele reflektieren Sie, wie Selbstbestimmung im beruflichen Alltag gelingen kann und wo professionelles Handeln erforderlich ist, um Gefährdungen oder Verwahrlosung entgegenzuwirken.
Nicole Casper
CASPER ETAMI, Psychotherapeutin (HPG)