Wie können wir demenzsensibel tätig sein ohne zu verwirren?
Um Menschen mit Demenzerkrankungen individuell und bedürfnisorientiert begleiten zu können, gilt es zunächst zu verstehen, welcher MENSCH mit welchen Bedürfnissen hier im Alltag begleitet wird.
Es geht also nicht darum für den Menschen mit Demenz etwas zu tun, sondern mit ihm. Es geht darum mit ihm gemeinsam seinen Willen zu ergründen, um gerade hier die SELBSTBESTIMMUNG zu unterstützen.
Wie empfinden möglicherwiese Menschen mit Demenz ihre Erkrankung (Bandbreite des Erfahrens bei Demenz) und welche (psychischen) Bedürfnisse gilt es zu stillen?
Wie können wir innerhalb der Pflege und Betreuung Interaktion stärken und wie sieht die Natur der Empathie aus?
Es werden sehr praxisnah die verschiedenen Formen der Demenz vorgestellt.
Ebenso steht auch Demenz und Down-Syndrom im Mittelpunkt.
In diesem praxisorientierten Seminar soll es vorrangig darum gehen, wie wir diesen personenzentrierten Ansatz tatsächlich in den Alltag umsetzen können, wo es Stolpersteine gibt, wo wir lernen können umzudenken und auch wo wir nonverbal in Kommunikation treten können. Welche Zugangswege können wir finden – um im MITEINANDER zu bleiben, manchmal eben auch leise laut.
Anja Huy
Dipl. Sozialpädagogin
Trauerbegleiterin/ Verfahrenspflegerin/ Freie Referentin der Alzheimer Gesellschaft Brandenburg